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Geschichte der Striesener Falken

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Geschichte der Striesener Falken
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Bereits im frühen 13. Jahrhundert wurden zunftähnliche Bürgervereinigungen gebildet, die den Schießsport ausübten. Zuerst schoss man mit Pfeil und Bogen, dann mit der Armbrust und spater schließlich mit Feuerwaffen. In einzelnen Fällen gelangten einige Schützengilden dann zu militärischer Bedeutung. Dies geht auch aus der Chronik unseres benachbarten Vereines, der Königsteiner Schützengesellschaft hervor. Diese Fälle belelgen aber wiederum, dass diese Schützen lediglich zur Verteidigung der Bevölkerung in Aktion traten. Aus allen Überlieferungen diente der Schützenverein sowohl dem Schießsport, wie auch der Unterstützung der Bürger auf die vielfältigste Art und Weise.

Heute haben sich die Schützengesellschaften und -vereine dem sportlichen Schiessen und der Pflege des Brauchtums verschrieben. Nach vielen Gesprächen mit befreundeten Schützen stellte ich fest, dass den Interessen der Mitglieder auf die unterschiedlichste Art und Weise Genüge getan wird. Traditionsgemäß feiern die groBen Schützenvereine nach wie vor ihre Schützenfeste, teils mit viel Aufwand und Disziplin, teils mit sehr viel persönlichem Engagement der einzelnen Schützen.

Vor und nach der Gründung unseres Vereines am 11. Januar 1994 bemühten wir uns, aus der Striesener Geschichte einen möglichen Vorgänger zu finden, der uns die historische Vergangenheit, die bei vielen anderen Vereinen vorhanden ist, liefern konnte. Dabei stießen wir nur auf den Kgl. Sächsischen Militär Verein "Germania" dessen Nachfolge wir aber nicht antreten wollten. Schießsport wurde also auch schon vor dem 2. Welrkrieg in Striesen betrieben, aber sicherlich mir einem völlig anderen Hintergrund, wie es bei den Schützengesellschaften der Fall war und ist.

 

Kgl. Sächs. Militär Verein Germania

 

 

Vor dem 2. Weltkrieg stellten die Schützengesellschaften ihre Tätigkeit gezwungenermaßen ein. Bereits kurz nach Kriegsende lebten in den alten Bundesländern die Schützenvereine wieder auf und setzten ihre Traditionen fort. Leider war das im Ostteil unseres Landes, in der ehemaligen DDR, nicht möglich, so dass erst nach der politischen Wende dieses alte Brauchtum weitergeführt werden konnte.